Bei einer EMDR-Behandlung wird der Patient nach vorangegangener Einführung und Stabilisierung angeleitet, sich kurzzeitig an bestimmte belastende Situationen zu erinnern. 

Der Therapeut führt dabei durch Augenbewegungen oder kurze Berührungen eine bilaterale Stimulation (Wechsel zwischen rechts und links) bei dem Patienten herbei. 

Dessen Aufmerksamkeit ist dabei also gleichzeitig an zwei Orten: Vergangenheit und Gegenwart. 

Dies ermöglicht dem Gehirn, die schmerzhafte Erinnerung an die belastenden Situationen so zu verarbeiten, dass sie nicht mehr zu körperlichen und seelischen Symptomen führt.

Die meisten Patienten erleben nach erfolgreichen EMDR-Sitzungen einen deutlichen Fortschritt in der Integration ihrer Erlebnisse, was durch eine substanzielle Minderung der emotionalen Belastung spürbar wird. Körperliche Erregung klingt ab, erschreckende innere Bilder verblassen und negative Gedanken können positiver formuliert werden.

Ich verfüge über das Zertifikat für Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) der EMDRIA Deutschland e.V.

© 2017 Bettina von Wnuk-Lipinski